Falten

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Falten 2017-04-07T12:27:42+00:00

Project Description

Falten / Faltenbehandlung

Über kurz oder lang, bekommt nun mal jed­er die zumeist uner­wün­scht­en Fal­ten ins­beson­dere im Gesicht.

Schuld sind zu viel Sonne, die Mimik, ein aufreiben­der Lebensstil – vor allem aber das Alter. Wenn die Gesicht­shaut ihr stützen­des Pol­ster aus Kol­la­gen und Elastin, Pro­teinen und feuchtigkeitsspenden­den Sub­stanzen wie Hyaluron­säure ver­liert, ste­ht der Schw­erkraft nichts mehr im Wege.

Die gute Nachricht ist, dass mod­erne Fal­tenbe­hand­lun­gen / Fal­tenko­r­rek- turen heute auch ohne Skalpell, Narkosen und einen tiefen Griff in den Geld­beu­tel auskom­men. Chemis­ches Peel­ing und Fal­te­nun­ter­spritzung mit Eigen­fett, biol­o­gis­chen und kün­stlichen Pro­duk­ten brin­gen uns Frischheit zurück, und zwar ohne Nar­ben zu hin­ter­lassen. Unter­schiede beste­hen lediglich hin­sichtlich ihrer (Auf­füll-) Effek­te sowie ihrer Langzeit- und Neben­wirkun­gen. Welche dieser Meth­o­d­en am besten geeignet ist, hängt wesentlich vom Haut­typ und vom Haut­prob­lem des Patien­ten ab.

Mit zunehmen­dem Alter lässt die Col­la­gen-Pro­duk­tion der Haut nach und erste kleine Indizien wer­den sicht­bar. Fältchen, müde wirk­ende Augen und Grauschim­mer der Haut sind die sicht­baren Folgen.

Stören einzelne Fal­ten oder man­gel­ndes Hautvol­u­men die Zufrieden­heit, muss längst nicht immer gle­ich an einen oper­a­tiv­en Ein­griff gedacht wer­den. Oft führt eine Unter­spritzung mit speziellen Füll­sub­stanzen (‚Filler‘) zum gewün­scht­en Ergebnis.

Schnell und zuver­läs­sig kön­nen sowohl einzelne stärk­er aus­geprägte Mimik­fal­ten, als auch die feinen Augen- und Mund­fal­ten beseit­igt wer­den. Außer­dem ist die Meth­ode bestens geeignet, um einge­sunkene Nar­ben zu kor­rigieren, oder einzelne Gesichts­bere­iche wie Lip­pen­ver­größerung oder Jochbein aufzu­mod­el­lieren. Die Unter­spritzung von nicht dynamis­chen Fal­ten, d.h. Fal­ten, die auch bei entspan­ntem Gesicht deut­lich zu sehen sind, lässt sich mit soge­nan­nten der­malen Fillern bew­erk­stel­li­gen. Die häu­fig­sten Areale sind Falten,

  • die vom Nasen- zum Mund­winkel ziehen (soge­nan­nte Nasolabialfalten)
  • die vom Mund­winkel in Rich­tung Kinn ziehen (Trau­rigkeits­fal­ten)
  • Ober­lip­pen­fal­ten (Plis­séfältchen, Raucher­fal­ten, radiäre Oberlippenfältchen)
  • Stirn­fal­ten (Sor­gen­fal­ten) und
  • Zor­nes­fal­ten zwis­chen den Augenbrauen

Hyaluronsäure (siehe Mesotherapie)

Heutzu­tage wird dabei haupt­säch­lich Hyaluron­säure ver­wen­det, die ein wichtiger Baustoff des men­schlichen Zell­gewebes ist. Sie wird in das Gewebe injiziert, um die Zwis­chen­zell­räume des Bindegewebes mit einem raum­fül­len­den vis­coelastis­chen Zusatz zu verse­hen und so die Kor­rek­tur von Haut­de­for­ma­tio­nen zu bewirken, die von Fal­ten oder einge­sunke­nen Nar­ben verur­sacht wur­den. Allerd­ings baut sie sich nach 3–9 Monat­en wieder ab. Dann muss die Behand­lung ggf. wieder­holt wer­den. Per­ma­nente Füll­ma­te­ri­alien wer­den von Dr. Rain­er John sowie auch auf Empfehlung der GÄCD nicht injiziert.

Kollagen

Kol­la­gen führt gele­gentlich zu Allergien und muss durch eine Test­spritze 3 Wochen vor der Behand­lung auf Verträglichkeit geprüft wer­den, mit­tler­weile gibt es aber auf dem Markt auch Kol­la­gen-Prä­parate die laut Her­steller nicht mehr getestet wer­den müssen. Es baut sich – genau wie Hyaluron­säure – nach 3–9 Monat­en wieder ab.

Sculptra (New Fill), Polymilchsäure

Dies ist ein neueres Prä­parat (früher New Fill), welch­es flächig oder gezielt bei tief­er­en Fal­ten unter die Haut gespritzt wird und durch Gewe­bev­er­mehrung langfristig zu einem Vol­u­me­nauf­bau an Wan­gen­knochen, Hohlwan­gen oder tiefen Nasolabi­al­fal­ten führt. Sculp­tra (New-Fill) muss jedoch meist 3x im Abstand von 6–8 Wochen gespritzt wer­den. Bei Bedarf kann dann nach 12 oder auch erst 24 Monat­en eine ‚Auf­frischung‘ erfol­gen. Ger­ade bei schlanken Patien­ten, die oft zu einem einge­fall­en Gesicht durchs Älter­w­er­den neigen, ist die Behand­lung mit Sculp­tra (New Fill) eine sehr erfol­gsver­sprechende Methode.

Eigenfett-Unterspritzungen

Die Ver­wen­dung von kör­pereigen­em Fettgewebe als Füll­ma­te­r­i­al, um Fal­ten auszu­gle­ichen oder aufzufüllen und Gesichtsvol­u­men aufzubauen, ver­mei­det alle Nachteile kör­per­fremder Prä­parate wie Abwehrreak­tio­nen oder auftre­tende Allergien. Hier­bei wird aus ein­er Kör­per­re­gion (meist Bauch, Po oder Ober­schenkel) mit­tels Fet­tab­saugung Eigen­fett ent­nom­men, um an ein­er anderen Stelle wieder unter­spritzt zu wer­den. Dieses Ver­fahren eignet sich vor allem zur Kon­turierung des Gesicht­es, tief­ere Fal­ten (z.B. Nasolabi­al­fal­ten und Mund­winkel) lassen sich hier­mit auf­füllen. Beson­ders gut eignet es sich zur Lip­pen­ver­größerung, für die Kinn-Kon­turen, aber auch Han­drück­en und Schläfen kön­nen opti­miert wer­den. Für sehr feine Fal­ten allerd­ings ist Eigen­fett nicht geeignet.

Zusammenfassung

OP-Dauer: –

Narkose: gegeben­falls örtliche Narkose

Klinikaufen­thalt: –

Gesellschafts­fähig: sofort

Preis: ab 350,00 Euro, Eigen­fet­tbe­hand­lung ab 700,00 Euro (EC Karten­zahlung möglich)

Botoxunterspritzung – Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin gegen Glabellafalten (Zornesfalte), horizontale Stirnfalten oder Krähenfüsse

Bot­u­linum­tox­in A (Han­del­sna­men z.B. Botox®, Dys­port®, Xeomin®) ist ein natür­lich vork­om­mendes Bakterieneiweiß.

Wird dieses Mit­tel in einen Muskel einge­spritzt, so wer­den dort gezielt Ner­ven­im­pulse block­iert. Der Muskel kann dann nicht mehr wie gewohnt anges­pan­nt wer­den. Andere Ner­ven­funk­tio­nen (Tas­ten und Fühlen) wer­den nicht beeinflusst.

Es wird seit mehreren Jahren zur Behand­lung von Muskelverkramp­fun­gen im Bere­ich der Augen und der Stirn (z. B. bei Lid­krampf) einge­set­zt. Für diese Anwen­dungs­bere­iche wurde es vom zuständi­gen Bun­desin­sti­tut für Arzneimit­tel und Medi­z­in­pro­duk­te zugelassen.

Die Ein­spritzung sehr geringer Men­gen hemmt den entsprechen­den Muskel im Gesicht. Der Entste­hung bzw. Ver­stärkung der typ­is­chen Stirn­fal­ten, Krähen­füsse und Zor­nes­falte wird vorge­beugt. Die volle Wirkung der Behand­lung ent­fal­tet sich ca. 3 bis 5 Tage nach der Ein­spritzung und hält ca. 3 bis 6 Monate an. Einen nach­halti­gen Effekt – bis zu einem Jahr – wird durch Wieder­hol­ungs­be­hand­lun­gen erzielt.

Die Anwen­dung von Botox® gegen Fal­ten ist inzwis­chen so weit ver­bre­it­et und durch Massen­me­di­en bekan­nt gemacht wor­den, dass sich der Begriff „Botoxbe­hand­lung“ unab­hängig von der genauen Beze­ich­nung des ver­wen­de­ten Medika­mentes als Begriff für das Ther­a­piev­er­fahren durchge­set­zt hat (ähn­lich wie „Tem­potaschen­tuch“ für Papier­taschen­tüch­er oder „Tesafilm“ für Klebestreifen).

Wie wird die Faltenbehandlung mit Botox® durchgeführt?

Eine Lösung mit Bot­u­linum­tox­in A wird mit ein­er sehr feinen Nadel direkt in den entsprechen­den Muskel gespritzt.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Faltenbehandlung mit Botox® auftreten?

Bei der Ver­wen­dung von Bot­u­linum­tox­in A (z.B. Botox®) sind kaum Kom­p­lika­tio­nen zu erwarten. Wie bei jed­er anderen Spritzen­in­jek­tion in die Haut kann es zu ein­er Hautreizung, Hautin­fek­tion oder ein­er leicht­en Schwellung kom­men. In ganz weni­gen Fällen ist die Entste­hung eines Bluter­guss­es beobachtet wor­den. Aller­gis­che Reak­tio­nen (z. B. Rötung, Juck­reiz) sind äußerst sel­ten. Alle Neben­wirkun­gen bilden sich inner­halb weniger Tage zurück.

Was muss vor der Faltenbehandlung mit Botox® beachtet werden?

Eine Woche vor der Behand­lung sollte kein blutverdün­nen­des Medika­ment oder Acetyl­sal­i­cyl­säure (z. B. Aspirin) genom­men wer­den. Informieren Sie Dr. Rain­er John über die Ein­nahme von Medikamenten.

Welche unterschiedlichen Produkte gibt es für die Faltenbehandlung?

Ange­boten wird das Bot­u­linum­tox­in Typ A in Deutsch­land als Medikament
z.B. von:

  • Botox® und Vista­bel® der Fir­ma Allergan
  • Dys­port® der Fir­ma Ipsen
  • Xeomin® der Fir­ma Merz

Was sollte nach der Faltenbehandlung mit Botox® beachtet werden?

Während der ersten zwei Stun­den nach der Behand­lung soll­ten die behan­del­ten Stellen nicht unnötig berührt wer­den. Nach zwei Stun­den kön­nen Sie wieder leicht­es Make-up aufle­gen oder die entsprechen­den Stellen san­ft waschen. Solange die Wirkung noch nicht eingetrof­fen ist, keine direkte
UV-Strahlung bzw. Hitze (Sauna, Solar­i­um, Son­nen­bad) auf die behan­del­ten Areale.

Wenn Rötun­gen oder Schwellun­gen länger als einen Tag anhal­ten, so ver­ständi­gen Sie bitte Dr. Rain­er John.

Wann darf die Faltenbehandlung mit Botox® nicht durchgeführt werden?

  • wenn im behan­del­ten Bere­ich akute Hautkrankheit­en vorliegen.
  • bei akuten Entzün­dun­gen der zu behan­del­nden Stelle
  • bei gen­er­al­isierten Ner­ven- und Muskelerkrankungen
  • bei Schwanger­schaft und in der Stillzeit
  • bei Ein­nahme von Antibi­oti­ka oder Muskelrelaxantien

Zusammenfassung

OP-Dauer: –

Narkose: –

Klinikaufen­thalt: –

Gesellschafts­fähig: sofort

Preis: ab 280,00 Euro (EC Karten­zahlung möglich)