Brust

Home/Brust
Brust 2017-04-07T12:29:53+00:00

Project Description

Brustvergrößerung, Bruststraffung und Brustverkleinerung

Im Rah­men der Brustchirurgie ist nicht nur die Brustver­größerung möglich. Auch zu große Brüste, die für die betrof­fe­nen Patien­ten oft sowohl gesund­heitliche als auch psy­chis­che Belas­tun­gen darstellen, kön­nen mit ein­er Brustverkleinerung kor­rigiert wer­den. Wenn nach ein­er Schwanger­schaft, ein­er starken Gewichtsab­nahme oder auf­grund ein­er Oper­a­tion die natür­lich schöne Form und Fülle der Brust ver­loren gegan­gen ist, kann diese durch eine Brustko­r­rek­tur / Brust­straf­fung wieder rekon­stru­iert wer­den, so dass das ursprüngliche Bild der Brust wiederge­won­nen wird.

Die Brust-Implantate

Eine wichtige Rolle bei der Brustver­größerung spie­len die Implan­tate: Seit 2001 dür­fen in der EU nur Implan­tate (Silikon oder Kochsalz) mit europäis­chem Qual­itäts-Güte­siegel zur Brust-Ver­größerung ver­wen­det wer­den. Diese sind an dem CE-Zeichen (Con­for­miteé Européene) plus vier­stel­li­gen Zahlen­code zu erken­nen. Weit­er bekommt die Pati­entin einen per­sön­lichen Implan­tat­pass, in dem die Dat­en des Implan­tates detail­liert aufge­lis­tet sind.

Die heute ver­wen­de­ten Silikon­im­plan­tate haben mehrwandi­ge Hüllen und enthal­ten kohä­sives Silikon-Gel. Von der Kon­sis­tenz her sind sie mit Weingum­mi ver­gle­ich­bar und so beste­ht – selb­st wenn sie kaputt gehen soll­ten (beispiel­sweise durch einen Unfall) – keine Gefahr, dass das Silikon- Gel in das Kör­pergewebe ein­fließt. Weit­er hal­ten die mod­er­nen Brust- Implan­tate laut Angaben einiger Her­steller „ein Leben lang“.

Es gibt sie tropfen­för­mig (anatomisch), oval, rund und in ver­schiede­nen Größen. Übri­gens: Silikon wird nicht nur zur Brust-Ver­größerung ver­wen­det, son­dern ist auch in Kos­meti­ka wie Haar­spray oder Lip­pen­s­tiften sowie in Nahrungsmit­teln enthal­ten.

Neben den Silikon-Gel-Kissen kom­men auch mit Kochsalz gefüllte Implan­tate bei der Brustver­größerung zum Ein­satz. Sie fühlen sich jedoch weniger natür­lich an, kön­nen Fal­ten wer­fen und bei manchen Bewe­gun­gen gluck­ernde Geräusche von sich geben – beispiel­sweise, wenn sie unzure­ichend befüllt sind oder der Inhalt aus anderen Grün­den nicht mehr zur Hül­len­größe passt. Sollte ein Kochsalz-Kissen unfall- oder ver­let­zungs­be­d­ingt kaputt gehen, wird das Kochsalz vom Kör­p­er aufgenom­men. Dies stellt für den Kör­p­er keine Gefahr dar, denn schließlich ist Kochsalz eine phys­i­ol­o­gis­che, d.h. eine der natür­lichen Kör­per­flüs­sigkeit entsprechende, Lösung. Nicht mehr zuge­lassen bei der Brustver­größerung sind Brust-Implan­tate aus Sojaöl und Hydro-Gel sowie titanbeschichtete Implan­tate.

Die OP

Grund­sät­zlich kön­nen bei ein­er Brustver­größerung die Implan­tate über ver­schiedene Schnittvari­anten in den Kör­p­er einge­führt wer­den.

Bei der am häu­fig­sten ver­wen­de­ten OP-Tech­nik wird der Schnitt in die Brus­tum­schlags­falte (infra­mam­mär) geset­zt. Dazu wird ein etwa vier Zen­time­ter langer Schnitt in der Haut­falte unter der Brust durchge­führt, eine Tasche mod­el­liert und das Implan­tat dann dort einge­set­zt. Bei einem guten Nar­ben­ver­hal­ten ver­schwindet die Narbe in der Brust­falte und bleibt somit unauf­fäl­lig. In der Regel bleiben Gefühlsechtheit und Stillfähigkeit erhal­ten.

Erfol­gt der Schnitt im Bere­ich des Brust­warzen­hofs, wird zwis­chen infraare­olär und transare­olär unter­schieden. Bei der infraare­olären Tech­nik macht Dr. Rain­er John einen hal­brun­den Schnitt am unteren Teil des Brust­warzen­hofs, der transare­oläre Schnitt ver­läuft quer über den Warzen­hof. Bei Schnit­tführun­gen im nahen Umfeld der Brust­warze beste­ht grund­sät­zlich die Gefahr, Drüsen­gewebe und Milchgänge zu ver­let­zen. Die Meth­ode eignet sich nur für Frauen mit großen Warzen­höfen. Das Risiko des Sen­si­bil­itätsver­lustes oder Stil­lver­lustes ist bei dieser Meth­ode erhöht. Es gibt Stu­di­en, die ein erhöht­es Risiko ein­er Kap­selfi­brose ausweisen.

Der Zugang über einen drei bis fünf cm lan­gen Schnitt in der Achsel­höh­le (transax­il­lär) ist nur für kleine Rundim­plan­tate geeignet. Dr. Rain­er John lehnt jedoch diese Tech­nik ab. Durch die Nar­ben­bil­dung in der Achsel­höh­le kann eine spätere notwendi­ge Vor­sorge­un­ter­suchung (Brustkrebs) oder Diag­nos­tik mit­tels Ultra­schall erschw­ert wer­den.

Bei allen Tech­niken der Brustver­größerung kann das Brust-Implan­tat in ein­er Gewe­be­tasche vor oder unter dem Brust­muskel platziert wer­den. In einem per­sön­lichen Beratungs­ge­spräch mit Dr. Rain­er John, Berlin wird zusam­men mit dem Patien­ten zusam­men entsch­ieden, welche Tech­nik bei der Brust- Ver­größerung zur Anwen­dung kommt.

Um sich gegen das Implan­tat als „Fremd­kör­p­er“ abzuschir­men, bildet jed­er Kör­p­er eine Hülle (Kapsel) aus Bindegewebe, die das Brust-Implan­tat umschließt. In weni­gen Fällen schrumpft und verdickt sich diese Kapsel. In diesem Fall spricht man von ein­er Kap­selfi­brose (Gewe­bev­er­här­tung).

Die neuen Silikon­im­plan­tate haben eine spezielle Ober­fläche, die diese Kap­selfi­brose-Rate ver­min­dert.

Wie bei allen größeren Oper­a­tio­nen wer­den auch bei ein­er Brustver­größerung Drainageschläuche (zum Abfluss von Blut und Sekret) gelegt, die aber spätestens nach einem Tag wieder ent­fer­nt wer­den kön­nen. Nach der Oper­a­tion wird ein Sport-BH angelegt, der für fünf Wochen zu tra­gen ist.

Zusammenfassung

OP-Dauer: 1 Stunde

Narkose: Voll­narkose

Klinikaufen­thalt: Ambu­lant oder 1 Tag Klinikaufen­thalt

Gesellschafts­fähig: nach 3 Tagen, Fäden ziehen nach 10 Tagen

Preis: ab 3.700,00 Euro (EC Karten­zahlung möglich)

Zu große Brüste kön­nen oft­mals Beschw­er­den verur­sachen, optisch una­trak­tiv wirken oder die Betrof­fe­nen im alltäglichen Leben ein­schränken. In diesen Fällen wird eine Brus­tre­duk­tion / Brustverkleinerung vorgenom­men.

Operatives Verfahren

Die Brustverkleinerung ist ein größer­er oper­a­tiv­er Ein­griff, bei dem die Oper­a­tion selb­st cir­ca 2,5–3 Stun­den dauern kann und meist sta­tionär (mit Über­nach­tung im Kranken­haus) durchge­führt wird. Bei der Erschlaf­fung der Brust ver­lagert sich durch das Gewicht der großen Brust die Drüse nach unten (Bauchn­abel­wärts) und die Haut ‚leiert aus‘.

Bei ein­er Brustverkleinerung wird daher sowohl Haut als auch Drüsenkör­p­er und Fettgewebe reduziert und neu geformt. Die Brust­warzen wer­den in die gewün­schte Höhe ver­lagert und ein­genäht.

Postoperative Nachsorge

Nach der Oper­a­tion wer­den Drainageschläuche (zum Abfluss von Blut und Sekret) gelegt, die aber in der Regel nach ein bis zwei Tagen wieder ent­fer­nt wer­den. Im Nach­gang wird ein spezieller Sport-BH angelegt. Der BH ist dabei für etwa fünf Wochen während des Tages und der Nacht zu tra­gen. In dieser Zeit sollte der Schw­er­punkt auf Ruhe- und Erhol­ungsphasen gelegt wer­den.

Das Anheben der Ober­arme sollte am Anfang ver­mieden wer­den, um die Nar­ben­heilung nicht zu bee­in­flussen. Auch Sport sollte in den ersten sechs Wochen der Regen­er­a­tionsphase ver­mieden wer­den. Zusät­zlich wird emp­fohlen, in den ersten fünf Wochen nicht auf dem Bauch zu schlafen. Umso mehr lässt sich nach diesen ersten ‚Ein­schränkun­gen‘ ein schönes Ergeb­nis genießen.

Zusammenfassung

OP-Dauer: 2,5 – 3 Stun­den

Narkose: Voll­narkose

Klinikaufen­thalt: 1 Tag

Gesellschafts­fähig: nach 1 Woche, Fäden ziehen nach 14 – 21 Tagen

Preis: ab 4.500,00 Euro (EC Karten­zahlung möglich)

Für die Unzufrieden­heit mit dem Ausse­hen des Busens kann es viele Gründe geben. Oft sind es Schwanger­schaften, die die Brust in Mitlei­den­schaft ziehen. Hinzu kommt die alters­be­d­ingte Erschlaf­fung von Haut und Gewebe. Ger­ade in diesen Fällen ist eine Brust­straf­fung der richtige Weg, um wieder ein besseres Kör­perge­fühl und damit mehr Leben­squal­ität zu bekom­men. Manch­mal kann aber auch eine Brustver­größerung zu ein­er aus­re­ichen­den Brust-Straf­fung führen. Dies wird im Beratungs­ge­spräch mit Dr. Rain­er John, Berlin aus­führlich erk­lärt und fest gelegt.

Bruststraffung – Operationstechniken

Die Brust­straf­fung dauert zwis­chen zwei und drei Stun­den und wird in Voll­narkose vorgenom­men. Die Tech­niken sind unter­schiedlich. Meis­tens liegt der Schnitt um die Brust­warze und der dann senkrecht nach unten geführt wird als umgekehrtes ┴.

Nach der Brust­straf­fung erhal­ten Sie einen speziellen Sport-BH.

Zusammenfassung

OP-Dauer: 2,5 – 3 Stun­den

Narkose: Voll­narkose

Klinikaufen­thalt: 1 Tag

Gesellschafts­fähig: nach 1 Woche, Fäden ziehen nach 14 – 21 Tagen

Preis: ab 4.500,00 Euro (EC Karten­zahlung möglich)